Selent – Bellin – Engelau - Giekau – Salzau - Fargau | 39 km

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Diese Radtour führt Sie einmal um den Selenter See. Entstanden ist dieser in der letzten Eiszeit aus einem Gletscherzungenbecken. Schon früh ließen sich hier die ersten Fischer nieder. Zahlreiche Fischerdörfer wie Bellin oder Selent erleben Sie auf dieser Tour. Auch für das Kloster Preetz war der Fischfang von großer Bedeutung, denn ihm gehörte ein großer Grundbesitz in der Probstei mit vielen fischreichen Seen.

Die Radwanderkarte mit dem Routenverlauf und weiteren Informationen steht Ihnen zum Download zur Verfügung.


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Legende Fischroute
Fotonachweis 26
St. Servartius

Starten Sie diese Route an einer der ältesten Kirchen der Region, der St.-Servatius-Kirche in Selent. Der einschiffige Feldsteinbau wurde 1197 erstmals erwähnt.

Fotonachweis 2
Knicklandschaft Selenter See

Zwischen den Hügeln der Holsteinischen Schweiz und der Ostsee liegt Selent inmitten einer herrlichen Knicklandschaft am Südufer des Selenter Sees. Dieser ist mit 22,4 km² und einer maximalen Wassertiefe von 36 m der zweitgrößte See Schleswig-Holsteins und für seinen Fischreichtum bekannt.

Die Blomenburg, im Vordergrund das Technologiezentrum (Fotonachweis 5)

Ganz in der Nähe steht die „Blomenburg“, ein Herrenhaus und Jagdsitz aus dem 19. Jahrhundert. Der stillvolle Englische Landschaftsgarten mit seinen exotischen Solitärbäumen ist für Sie zugänglich.

Fotonachweis 27

Das blaue Band des Routenverlaufs führt dann in südöstliche Richtung in das Dorf Bellin, wo Sie einen herrlichen Ausblick auf den Selenter See genießen können.

Fischerboote in Bellin (Fotonachweis 5)
Fischerboot Bellin

Weiter geht es über den Gallenberg durch die Ortschaften Bauersdorf und Rantzau. Auf Höhe des Guts Hohenhof trifft die Fischtour auf die Burgentour. Der gemeinsame Weg führt über Vörstenmoor nach Wentorf.

Torhaus Gut Fresendorf (Fotonachweis 2)
Torhaus Fresendorf

Die Fischtour schwenkt dann wieder nach Nordwesten und verläuft an den Gütern Fresendorf und Neuhaus vorbei nach Giekau.

Blick auf den Selenter See (Fotonachweis 2)
Blick auf den Selenter See
St. Johanniskirche in Giekau (Fotonachweis 5)
Kirche Giekau

 

 

Auf der Weiterfahrt erwartet Sie im Ortskern von Giekau die St. Johanniskirche mit dem angrenzenden Pastoratsgebäude.

Pastoratsgebäude neben der St. Johanniskirche in Giekau (Fotonachweis 5)
Pastorat Giekau
Beobachtungsturm in Giekau (Fotonachweis 2)
Beobachtungsturm Giekau

Von Giekau aus geht es nun durch das Naturschutzgebiet „Nördlicher Selenter See“. Der Beobachtungsturm bietet einen guten Einblick in diesen wertvollen Lebensraum, in dem Kranich und Seeadler beheimatet sind!

Viele idyllische Badestellen laden zum Verweilen ein. So in Pülsen, wo der sandige, seichte Uferbereich besonders für Kinder geeignet ist.

Herrenhaus Salzau (Fotonachweis 6)
Herrenhaus Salzau

Einen Einblick in die Kultur unseres Landes bietet das repräsentative Herrenhaus Salzau. Der neoklassizistische Bau zählt zu den größten Herrenhäusern in Schleswig-Holstein. Die großzügigen Außenanlagen sind für Besucher zugänglich. Von hier aus ist es nur eine kurze Strecke bis zum Dorf Fargau.

Kirche in Fargau (Fotonachweis 2)
Kirche Fargau

Diese große, ländliche Gemeinde hat etwa 3500 Gemeindemitglieder mit zwei Predigtstätten: Selent und Fargau. Selent hat eine sehr schöne alte Kirche, die 1197 erstmals erwähnt wurde. Die St. Servatius Kirche ist gotisch beeinflusst, so auch der an der Nordseite im 14. Jahrhundert. als "Heilige - Kreuz - Kapelle" entstandene Anbau. In Fargau befindet sich eine kleine, ansprechende, 1952 erbaute Kirche, ein von den Gemeindegliedern sehr geschätzter Ort.

Badestelle Möltorp (Fotonachweis 5)
Badestelle Möltorp

An der Fargauer Kirche vorbei führt die Route weiter zum Westufer des Selenter Sees. Auf dem letzten Abschnitt der Fischtour bieten die Badestellen in Grabensee sowie Möltorp Gelegenheit, zu rasten, zu spielen und ein erfrischendes Bad zu nehmen, bevor die Tour in Selent endet.